Viele Hundeleckerlis, die im Verkauf angeboten werden, enthalten Fleisch.

Frisches Fleisch enthält ca. 70 % Wasser, das beim Trocknungsprozess verloren geht. Nach der Trocknung von 1 kg Frischfleisch bleiben ca. 350 g Trockenfleisch übrig.

Füttert man im Training also z.B. 50 g Trockenfleischleckerlis, entspricht das einer Frischfleischmenge von ca. 150 Gramm. Auch Kauartikel wie z.B. Rinderohren sind oft wahre Kalorienbomben.

Außerdem kommt es immer mal wieder vor, dass Trockenartikel oder -futter mit Salmonellen verunreinigt sind. Auf der Internetseite produktwarnung.eu findet man unter dem Bereich „Haustiere“ aktuelle Rückrufaktionen.
Aber auch Futtermilben können in Trockenprodukten ein Problem darstellen ☹️.

Bei industriell hergestellten Leckerlis lohnt sich außerdem ein Blick auf die Zutatenliste – viele Inhalts- oder sogar künstliche Zusatzstoffe zur längeren Haltbarkeit haben für mich im Produkt nichts zu suchen.

Ich bevorzuge fleischfreie Leckerlis oder Lebensmittelprodukte. Käse oder Würstchen kommen außerordentlich gut an, haben aber auch ordentlich Kalorien. Werden diese sparsam eingesetzt und klein geschnitten, spricht aber natürlich nichts dagegen.

Man sollte unbedingt noch auf die Proteinquellen achten. Fütterst Du z.B.  bisher Rind und Lamm, solltest Du dies auch bei der Auswahl der Leckerlis berücksichtigen. Wird „querbeet“ gefüttert, hat man im Falle einer Ausschlussdiät, bei der man eine bisher unbekannte Proteinquelle füttern soll, das Problem, dass man auf exotische Sorten zurück greifen muss, die teilweise schwer erhältlich sind.

Viele Hundehalter stellen daher mittlerweile Leckerlis selber her. Hat aber auch nicht unbedingt jeder Lust zu 😉

Im Sommer gibt es für Nelly übrigens gern auch Gemüse oder Obst. Gekühlte Gurke oder Apfel – sie frisst alles! 😂 Gleichzeitig muss ich mir keine Sorgen um ihre Figur machen.

Im Blog findet ihr Rezepte für Süßkartoffelchips, Apfel-K*ng, Spinat-Leckerlis oder Parmesan-Leckerlis.

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