Zusätze beim Kochen und BARFen

Benötigt der Hund Zusätze?

Da beim BARFen oder Kochen nicht ein komplettes Beutetier aus der freien Natur verfüttert wird, sind wir auf einige wenige Zusätze angewiesen, um den Nährstoffbedarf Deines Hundes zu decken.


Öle

Das Fett von Schlachttieren aus der Massentierhaltung ist unnatürlich Omega-6-Fettsäuren-lastig (gilt als entzündungsfördernd) und sollte daher mit Omega-3-Fettsäuren ausgeglichen werden.

  • nicht nötig bei Fleisch aus Weidehaltung oder wildlebenden Tieren
  • Leinöl, Chiasamenöl, Hanföl, Krillöl, Algenöl, Fischöl
    Fischöl hat den Vorteil, dass es nicht extra (wie Pflanzenöle) umgewandelt werden muss, sondern vom Hundekörper direkt aufgenommen werden kann
  • am besten in kleinen Flaschen kaufen – mehrfach ungesättigte Fettsäuren oxidieren schnell, Zusatz von Vitamin E als Antioxidans und Verlängerung der Haltbarkeit sinnvoll
  • Dosierung: 1 ml Öl pro 100 g Gesamtfuttermenge täglich

 

 

Dorschlebertran

  • entfällt, wenn Du 1x pro Woche Fisch fütterst (Vitamin D-Bedarf)
  • Achtung vor Überdosierung!
  • Dosierung: nellys-kitchen.de/rechner/


Seealgen

  • zur Jodversorgung
  • Achtung vor Überdosierung!
  • Menge auf mind. 2 Tage pro Woche verteilen oder direkt in Gemüse-Obst-Mix geben
  • Dosierung: nellys-kitchen.de/rechner/


Salz

  • lebensnotwendiges Natrium-Chlorid
  • nicht nötig bei Fütterung von „salzigen“ Leckerlis (Wurst, Käse) oder Tischresten
  • Dosierung: 1-2 Prisen pro Woche (unbehandelt, nicht fluoridiert oder jodiert)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.